Beschallungsgefässe indirekte Beschallung

Bandelin Sonopuls Zubehoer Gefaess Indirektebeschallung

Eine indirekte Beschallung verhindert den direkten Kontakt der Sonotrode mit der Probe. 
Die Funktion entspricht einem kleinen, hochintensiven Ultraschallbad.
Die Ultraschallleistung wird über die Kontaktflüssigkeit in die Probengefässe übertragen, ein Eintrag von
Titanpartikeln der Sonotrode ist dadurch ausgeschlossen.
Die indirekte Beschallung wird besonders oft bei der Beschallung kleinster Probenmengen eingesetzt:
Schäumen oder Probenverlust sind ausgeschlossen.

Für die Beschallung pathogener Proben ist die Methode gut geeignet – eine Kreuzkontamination ist ausgeschlossen.

Eine Kühlung der Proben ist ebenfalls möglich, wir empfehlen den Anschluss des externen Laborkühlers LABOCOOL LC 200.
Es ist wichtig, dass der Füllstand immer konstant bleibt und die Reaktionsgefässe nicht aufschwimmen, ansonsten könnten Beschallungsergebnisse beeinträchtigt werden. Das Aufschwimmen wird durch die Deckplatte des Probenhalters verhindert. 
Alternatib kann dei Kühulung durch das Hinzufügen von Eissplittern erfolgen. Bei diesem Vorgehen ist zu beachten, dass die Temperatur weder konstant noch kontrollierbar ist.
Sollten Eissplitter verwendet werden, so müssen sich diese an den Seiten der Reaktionsgefässe befinden. Eissplitter unterhalb der Reaktionsgefässe können das Ergebnis negativ beeinflussen bezw. verändern.

Die eingetragene Leistungsdichte [W/l] ist ca. 150 Mal höher als in einem „normalen“ Ultraschallbad, aber geringer als bei der direkten Beschallung mit einer Sonotrode.

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